Für alle, die in der Trauer feststecken, mehr über Trauer und Trauern erfahren wollen und die wieder ein erfülltes Leben MIT der Trauer führen möchten.
Schon reingehört?
Im Podcast findest du ein breites Spektrum an Inspirationen und Wissenswertem rund um die Themen Trauer und Trauern. Du bekommst Tipps für Trauernde und Begleitende sowie Antworten auf Fragen, die du dir vor deinem Verlust vermutlich nie gestellt hast.
Und natürlich fließt auch immer wieder meine eigene Verlustgeschichte mit ein, genauso wie die Erfahrungen, die meine Klientinnen durch die körperbasierte Herangehensweise in der Trauerarbeit machen.
Den Podcast „bewegt trauern. bewusst sein.“ findest du überall, wo es Podcasts gibt.
Wenn dir gefällt, was du hörst, dann abonniere ihn gerne und lass’ ein paar Sterne für mich da. Damit unterstützt du meine Arbeit und hilfst anderen Trauernden, die sich Unterstützung auf ihrem Trauerweg wünschen. Über deinen Kommentar auf Apple Podcasts und Spotify freue ich mich ganz besonders!
Ich danke dir und wünsche angenehmes Zuhören.
Deine Tanja

#64 – „Das Dilemma von Abschiednehmen und Weiterleben“
Stell dir vor, du bist auf einer Reise, für die du nie ein Ticket gelöst hast. Du bist gestrandet – nicht mehr dort, wo du zu Hause warst, aber auch noch lange nicht am Ziel. Diese Orientierungslosigkeit nach einem schweren Verlust kostet wahnsinnig viel Kraft. Du schleppst deinen Rucksack mit dem Nötigsten mit dir herum, während andere scheinbar mühelos an dir vorbeieilen.
Ich möchte dir heute Mitgefühl für deine Situation schenken und dir erklären, warum dieser Zwischenbereich so viel Geduld von dir fordert. Wir sprechen darüber, warum dein Herz oft noch zögert, während dein Kopf schon weiß, dass es kein Zurück gibt. Du lernst, dass du nicht allein an diesem fremden Ort bleiben musst. Ich ermutige dich, nach Unterstützung zu greifen, sei es durch ein Kennenlerngespräch oder eine Trauergruppe. Gemeinsam finden wir heraus, was dich am Weiterkommen hindert und wie du dein neues Leben so gestaltest, dass es sich wieder nach „Ankommen“ anfühlt. Trau dich, nach dem Weg zu fragen – dein neues Ziel wartet auf dich.

#63 – „Wieder ganz sein - trotz Trauer“
Stehst du morgens auf und fragst dich, ob dein Leben ohne dein Gegenüber überhaupt noch Sinn ergibt? Wenn das gemeinsame Gespräch verstummt ist und niemand mehr da ist, der deine Erinnerungen und Träume teilt, bleibt oft eine lähmende Leere zurück. Viele Trauernde fühlen sich in dieser Zeit fast so, als wären sie selbst mitgestorben.
Ich erkläre dir heute, warum dieses Gefühl so real ist und wie der Verlust eines „Lebenszeugen“ deine Vergangenheit und deine Pläne erschüttert. Wir betrachten gemeinsam die Angst, dass mit dem Gehen des Schmerzes auch die Verbindung zum geliebten Menschen abreißen könnte. Doch ich mache dir Mut: Diese schmerzhafte Lücke muss nicht dauerhaft dein Leben bestimmen. Ich erzähle dir von dem Moment, in dem es bei meinen Klienten „Klick“ macht und sie sich wieder ganz fühlen dürfen. Erfahre, wie du durch gezielte Körperarbeit und Achtsamkeit den Weg zurück in ein lebendiges, sinnvolles Leben findest – ohne die Verbindung zu verlieren. Du darfst wieder ganz werden, auch wenn ein Teil unwiederbringlich fehlt.

#62 – „Warum es so schwer ist, sich mit der Trauer zu zeigen“
Warum fällt es uns so schwer, einen Kommentar zu hinterlassen oder über unseren Schmerz zu sprechen? Oft steckt die Sorge dahinter, als „nicht belastbar“ zu gelten. Doch diese Stille führt dazu, dass wertvolle Hilfen – wie Bücher oder Podcasts – für andere unsichtbar bleiben. Wenn wir uns nicht äußern, bleiben wir in unserer Isolation gefangen und verpassen die Chance auf echtes Verständnis.
Ich erzähle dir heute, warum wir uns oft nicht trauen, uns wahrhaftig zu zeigen – und welche Folgen das für uns und unsere Gesellschaft hat. Du erfährst, warum ein ehrliches Feedback oder eine kleine Nachricht so viel bewirken kann, nicht nur für mich als Podcasterin, sondern für alle Menschen, die in der Stille leiden. Ich stelle dir drei wertvolle Fragen zur Selbstreflexion, mit denen du dein eigenes Verhältnis zu Sichtbarkeit und Trauer erforschen kannst. Lass uns gemeinsam den Mut aufbringen, über das zu sprechen, was uns wirklich bewegt. Denn nur wenn wir uns mitteilen, können andere uns sehen, verstehen und uns die Unterstützung geben, die wir so dringend brauchen.

#61 - „Zwischen Schmerz und Unverständnis: Abschied von einem geliebten Tier - Interview mit Karen Golz“
Verlierst du gerade einen treuen Begleiter und spürst, dass dein Umfeld den Schmerz nicht nachempfinden kann? Oft unterschätzen Außenstehende, wie tief die Bindung zu einem Tier wirklich reicht. Dabei stirbt mit einem Haustier nicht „nur ein Tier“, sondern ein vollwertiges Familienmitglied und ein Seelenverwandter.
Ich unterhalte mich mit Pferdeverhaltenstrainerin Karen Golz über diesen besonderen Verlust. Wir erforschen, warum die Trauer um ein Tier oft von Schuldgefühlen begleitet wird und warum es so wichtig ist, sich die eigenen Gefühle zuzugestehen – ohne sich vor der Gesellschaft rechtfertigen zu müssen. Karen erzählt, wie sie monatelang versuchte, vor ihrem zweiten Pferd „tapfer“ zu sein, und warum diese Maske am Ende bröckelte. Diese Folge bestärkt dich darin, deiner Trauer den Raum zu geben, den sie braucht, und zeigt auf, dass es in der Liebe und im Schmerz keine Hierarchie gibt.

Wiederholung - „Vom Abschied nehmen und neu beginnen“
In dieser besonderen Folge möchte ich dich auf eine ganz persönliche Reise durch meine Trauerbegleitung mitnehmen. Ausgehend von einem besonderen Bild in meinem Zuhause, das das Gedicht "Stufen" von Hermann Hesse ziert, teile ich meine tiefe Verbindung zu diesem Werk. Ich berichte dir, wie es mich auf meinem Weg durch die Trauer begleitet hat.
Entdecke, wie die Natur, ähnlich wie bei der Wanderung auf Hermann Hesses Spuren, uns Trost und Inspiration schenken kann. Erfahre, wie Kunst und Kreativität, beispielsweise durch ein selbst gestaltetes Bild, uns dabei helfen, Gefühle auszudrücken und zu verarbeiten. Gemeinsam erkunden wir, wie wir durch Kunst und Natur neue Perspektiven gewinnen und unseren Weg durch die Trauer finden können. In Hermann Hesses Worten „… nimm Abschied und gesunde!”.

Wiederholung - „Wie es ist, nicht mehr die Person zu sein, die man war“
Trauer ist nicht nur eine emotionale, sondern auch eine körperliche Erfahrung, die unser Leben grundlegend verändert. Ich bin Trauerbegleiterin und selbst Betroffene. In dieser Folge möchte ich mit dir offen darüber sprechen, wie es ist, nicht mehr die Person zu sein, die man einmal war.
Wir alle kennen den Wunsch nach Veränderung, sei es im neuen Jahr oder einfach so zwischendurch. Doch wie gehen wir mit Veränderungen um, die uns unaufgefordert treffen, wie der Verlust eines geliebten Menschen? Gemeinsam erkunden wir, wie Trauer unsere Identität prägt und welche Herausforderungen damit verbunden sind.
Ich möchte dir zeigen, wie wichtig es ist, die eigene Trauer anzunehmen und sich Zeit zu geben, um den neuen Menschen kennenzulernen, der in uns wächst. Mit praktischen Tipps und Übungen unterstütze ich dich dabei, kleine Schritte in Richtung eines erfüllten Lebens zu gehen, auch wenn der Schmerz noch so groß ist.

Wiederholung - „Von der Trauer zum Glücklichsein - Ein persönlicher Einblick“
In dieser Folge blicken wir gemeinsam hinter die Kulissen meines Lebens und meiner Arbeit als TRAUERcoach. Ich teile offen und ehrlich meine persönlichen Erfahrungen. Ich berichte dir vom Verlust meines Mannes und zeige dir, wie ich es geschafft habe, trotz tiefster Trauer wieder ein erfülltes Leben zu führen.
Wir lernen die komplexen Gefühle kennen, die mit dem Verlust eines geliebten Menschen einhergehen: die Sehnsucht, der Schmerz, die Angst vor der Zukunft. Gemeinsam erkunden wir, wie wir lernen können, mit diesen Gefühlen umzugehen und sie in eine Kraftquelle zu verwandeln. Ich möchte dir helfen, eigene Körpersignale zu deuten und Emotionen besser zu verstehen.
Ich stelle dir mein neues Buch vor und erkläre, wie es dir in deiner Trauer helfen kann. Lass uns gemeinsam den Weg aus der Trauer finden.

Wiederholung – „Schön oder schmerzhaft? Sehnsucht in der Trauer“
In dieser Folge beschäftigen wir uns mit einem Gefühl, das viele Trauernde kennen: die Sehnsucht. Wir sehnen uns nach dem, was war, nach den geliebten Menschen, die nicht mehr bei uns sind, und nach einem Leben, das nie mehr so sein wird, wie es war.
Wir halten fest an schönen Momenten und wünschen uns nichts sehnlicher, als sie noch einmal erleben zu können. Die Ungewissheit, was die Zukunft bringt, macht uns Angst und verstärkt unsere Sehnsucht nach dem Vertrauten. Mit dem Verlust eines geliebten Menschen verlieren wir oft auch einen Teil unserer Identität.
Es ist wichtig, die Sehnsucht anzuerkennen und ihr Raum zu geben. Indem wir uns auf das Hier und Jetzt konzentrieren, können wir der Sehnsucht nach der Vergangenheit entgegenwirken. Wir können neue Interessen entwickeln und Beziehungen aufbauen, um unserem Leben wieder Sinn zu geben.
Lass uns gemeinsam herausfinden, wie wir die Sehnsucht in eine Kraftquelle verwandeln können.

#60 – „Warum deine Trauer Zeit braucht“
Wir alle wissen, dass wir Zeit brauchen, um Trauerarbeit zu leisten und unseren Weg zu gehen. Doch oft denken wir, wir trauern, obwohl wir nur das Gefühl der Schwermut spüren, die Trauer selbst aber nicht zulassen. Hier zeige ich dir, wie du deiner Trauer wirklich begegnen kannst.
Dafür musst du Zeit investieren, um neue Routinen zu schaffen, die die Verbindung zu deinem Körper dauerhaft etablieren. Ich zeige dir, dass regelmäßiges Üben hilft – genau wie beim Laufen oder Schreiben lernen. Nur so kannst du den neuen Menschen kennenlernen, der du durch deine Trauer bist.
Und ich erkläre dir, warum ich keine Einzelstunden anbiete. Ich möchte, dass du nachhaltig profitierst und deine Trauer lebst, ohne von ihr belastet zu werden. Ich möchte, dass du glücklich wirst, auch wenn sich das gerade unmöglich anfühlt. Darum gilt es anzufangen, zu üben und dranzubleiben. Nur so wirst du erleben, wie diese wundervolle Entwicklung möglich wird.

#59 – „Die erste Trauerfeier war die schwerste - Ein Interview mit Petra Berghaus (2)“
Suchst du nach einer Hilfestellung, deine eigene Trauer zuzulassen und gleichzeitig deine Kinder in ihrer Trauer zu begleiten? Wir leben in einer trostlosen Gesellschaft, in der Trauer verdrängt wird. Deshalb darfst du lernen, dir selbst den Trost zu schenken, den du brauchst.
Petra Berghaus nimmt uns mit auf ihre persönliche Reise. Sie zeigt, wie der Trost-Tiger entstand – ein Symbol, das uns erlaubt, traurig zu sein. Wir sprechen darüber, warum Kinder keine natürliche Angst vor dem Tod haben und wie unsere eigene Verdrängung die größte Hürde ist.
Lerne, dich zu zeigen, Trost einzufordern und zu erkennen, dass du dich selbst trösten kannst. Entdecke, wie Musik und Körperarbeit dir helfen, die Trauer nicht wegzuzaubern, sondern sie zu integrieren und dadurch freier zu werden.

#58 – „Die erste Trauerfeier war die schwerste - Ein Interview mit Petra Berghaus (1)“
Hast du Angst, deine Trauer wirklich zuzulassen, weil du fürchtest, dass das Weinen niemals endet? Viele Menschen verstecken ihre Trauer nicht nur vor anderen, sondern auch vor sich selbst.
Im Gespräch mit Petra Berghaus, Expertin für Trauer bei Kindern und Erfinderin des Trost-Tigers, entdecken wir, warum Tränen ein Geschenk sind – Petra nennt sie sogar ihren Applaus! Sie teilt ihre persönliche Erfahrung, wie sie ihre eigene Trauer lange verdrängte und wie sie lernte, mit ihr weiterzusingen.
Wir diskutieren außerdem, warum wir das Thema Trauer in der Gesellschaft und besonders in der Familie unbedingt ansprechen sollten, um unsere Kinder gut zu begleiten. Du musst keine Angst haben, dein Herz zu öffnen. Lerne stattdessen, dich der Trauer zu stellen – das ist der Schlüssel, um dein Kind in der Trauer angemessen zu begleiten.

#57 – „Das große WARUM und die Schuld: Einblicke in den Workshop und das Webinar“
Schreit es in dir nach dem Warum? Oder fühlen sich deine Schuldgefühle so schwer an, dass sie deine Trauer zudecken? Auch das Gefühl, perspektivlos zu sein und immer nur zu funktionieren, raubt uns unsere Energie
Ich berichte dir von den bewegenden Erlebnissen aus meinem Workshop und Webinar. Erfahre, warum Teilnehmerinnen am Anfang zweifelten, ob sie die zweieinhalb Tage überstehen können, und am Ende erlebten, dass die Zeit der gemeinsamen Bewegung und Ruhe nur so vorbeifliegt, weil so viel wundervolle Veränderung passiert.
In dieser Folge beantworte ich zwei eurer Fragen aus dem Webinar: Wie arrangierst du dich mit dem großen Warum und was tust du gegen lähmende Schuldgefühle?

#56 – „Wärst du auch so stark, wenn...?“
Fühlst du dich unvollständig und allein, seit dein geliebter Mensch gegangen ist? Viele glauben, nur eine neue Beziehung bringt das Glück zurück. Mir ging es jahrelang ähnlich, ich fühlte mich unvollkommen. Deshalb teile ich heute ganz persönlich, wie mein Leben aussieht, seit ich nicht mehr in einer Partnerschaft lebe.
Ich zeige dir, dass Glück keine zweite Person braucht. Statt im Außen nach jemandem zu suchen, mit dem oder der wir uns wieder gut fühlen, können wir lernen, mit uns selbst zufrieden und sogar glücklich zu sein. Auf dem Weg dorthin stehen wir uns leider häufig selbst im Weg. Beispielsweise sprechen wir negativ mit uns. Doch wir können einüben, diesen inneren Dialog zu verändern.
Du kannst lernen, über die Körperarbeit eine tiefe Verbindung zu dir selbst zu fühlen. Denn du darfst dir selbst genügen und dich in deiner Fülle wiederfinden. Wenn du dann irgendwann eine neue Liebe triffst, bereichert diese dein Leben zusätzlich – sie füllt keinen Mangel auf. Wie du diese Selbstliebe üben kannst, zeige ich dir gern. Ich möchte dir helfen, herauszufinden, wie du mit dir selbst in Einklang kommst.

#55 – „Trauerarbeit aufgedröselt: Arbeit = Weg mal Kraft“
Fühlst du dich, als würdest du auf der Stelle treten? Viele Menschen empfinden den Begriff Trauerarbeit als unpassend, doch in Wirklichkeit beschreibt er perfekt, was du leistest: Du brauchst enorme Kraft, um den Trauerweg nach dem Verlust eines geliebten Menschen zu gehen.
Genau das ist die größte Herausforderung: Oft fehlt uns der Zugang zu unserer Energie, um aus dem Stillstand herauszukommen. Doch wenn wir nicht selbst aktiv werden, verändert sich nichts. Aber wie sollst du den Weg gehen, wenn dir die Kraft fehlt?
Lass dich nicht vom Gefühl der Erschöpfung lähmen. Deine Aufgabe ist es nicht, den gesamten Weg auf einmal zu sehen, sondern dir die nötige Unterstützung zu sichern, um den nächsten Schritt machen zu können. Die Arbeit musst du zwar selbst leisten, aber du darfst dir Unterstützung von außen leihen, um deinen Weg der Bewältigung zu gehen.

#54 – „Ich will das Leben - ganz. Ein Interview mit Moya Geers“
Fühlt sich dein Körper in der Trauer oft erstarrt an, während die Gedanken in deinem Kopf immer weiterrasen? Wir sind es gewohnt, Emotionen zu unterdrücken – besonders die vermeintlich negativen Gefühle wie Wut oder Schmerz. Doch was passiert, wenn du diesen Emotionen einen Klang gibst und sie durch deinen Körper fließen lässt?
Moja Geers, Musiktherapeutin und Trauerbegleiterin, kennt den Unterschied zwischen eingefrorener Trauer, bei der man eine Maske trägt, und lebendiger Trauer, in der Lachen und Tränen gleichzeitig da sein dürfen.
Um deine Emotionen hörbar zu machen, brauchst du kein musikalisches Talent, sondern nur die Neugier: Was passiert, wenn du deine Emotionen tönen lässt? Spüre beispielsweise, wie sich dein Hals anfühlt, wenn du sprichst, oder wie die Vibration eines Instruments dein Nervensystem beruhigt. Finde einen Weg, all deinen inneren Stimmen und Gefühlen Raum zu geben, damit du und dein Leben wieder fließender und lebendiger werden.

#53 – „Was unser Körper in der Trauer leistet“
Wir erwarten oft, dass unser Körper einfach funktioniert und liefert – selbst inmitten der Trauer. Doch diese Phase ist körperliche Schwerstarbeit. Plötzlich beginnt der Körper zu schmerzen, du leidest unter Verspannungen, Magenkrämpfen, Kurzatmigkeit oder permanenter Erschöpfung.
Finde heraus, welche Zeichen dein Körper dir sendet. Nimm deine Symptome nicht als Hindernis wahr, sondern als Einladung, achtsamer zu sein. Ich zeige dir mit vier konkreten Tipps, wie du die Verbindung zu deinem Körper wieder aufnimmst und ihm die Unterstützung gibst, die er verdient.
Dein Körper vollbringt in der Trauer Höchstleistungen. Kümmere dich gut um ihn, damit er dich weiterhin tragen kann. Du musst diese Schwerstarbeit nicht allein stemmen.

#52 – „Wie geht es dir?“
Es ist die alltäglichste Frage überhaupt: "Wie geht's dir?" Doch wenn du trauerst, kann dieser Satz dich unvorbereitet treffen. Als Trauernde wollen wir ihn ehrlich beantworten. Doch diese Ehrlichkeit ist in unserer Gesellschaft nicht gewollt. Oftmals stößt dein ehrliches "schlecht" auf betretenes Schweigen oder belanglose Phrasen wie "Das wird schon wieder."
Die größere Herausforderung liegt jedoch in uns selbst: Durch den Verlust verlieren wir manchmal die Verbindung zu unserer Selbstwahrnehmung - und dann wissen wir nicht mehr, wie es uns geht.
In dieser Folge bekommst du Unterstützung dabei, die Verbindung mit dir selbst wieder aufzunehmen. Du lernst, wie du Achtsamkeit zu deinem neuen Anker machen kannst. So kannst du die Antworten in dir selbst finden und dein Leben wieder bewusst führen. Denn nur wenn du weißt, wie es dir geht, kannst du aktiv entscheiden, wie du deinen Tag gestaltest und wie du deinem Schmerz begegnen kannst.

#51 – „Persönlichkeitsentwicklung durch Trauer?“
Der Verlust hat dir den Boden unter den Füßen weggezogen und du hast das Gefühl, keine Kontrolle mehr zu haben. Es ist, als würde dein unvorstellbarer Schmerz dein Leben bestimmen und alles neu ordnen. Dinge, die dir früher wichtig waren, haben an Bedeutung verloren. Du bist ängstlicher geworden, aber paradoxerweise auch mutiger und es ist dir egal, was andere von dir denken. Kurz gesagt: Du hast dich verändert.
Wenn dein Leben nun durch die Trauer stillsteht, ist das ein Signal für dich. Du kannst es nutzen. Es ist die Chance dich neu zu finden und zu erkennen, wer du heute bist und wer du sein willst. In dieser Folge gebe ich dir vier Fragen an die Hand, die dir dabei helfen, diesen Weg zu finden.
Du musst diesen Weg aber nicht allein gehen. Du hast es bis hierher geschafft und deinen Schmerz ausgehalten. Nun gilt es in der Veränderung einen neuen Sinn zu finden. Es liegt an dir, diesen neuen Weg des Weiterlebens zu gestalten.

